Motorsegler | D-KIAW

Die Scheibe SF 25 C Falke ist ein zweisitziger Motorsegler, der ab 1963 von der Scheibe-Flugzeugbau GmbH entwickelt und gefertigt wurde.

Er gehört zu den meistgebauten Motorseglern der Welt. Wesentliche Merkmale für diesen Erfolg waren die „Side-by-Side“-Sitzanordnung, welche die Schulung vereinfachte, die einfache und robuste Gemischtbauweise sowie das äußerst gutmütige Flugverhalten.

Scheibe hat dieses Muster in den Versionen A,B,C,D,E und K hergestellt. Darunter ist der "C-Falke" die am weitesten verbreitete und wird heute noch gebaut.
D-KIAW in Hannover

Technische Daten
Bezeichnung Scheibe SF25 C Falke
Hersteller/ Musterbetreuer Scheibe Flugzeugbau GmbH, Dachau/ Scheibe Aircraft, Heubach (seit 2006)
Kennzeichen D-KIAW
Werk-Nr. 44 473
Typ Reisemotorsegler (Touring Motor Glider)
Sitzplätze 2
Bauart Tiefdecker mit Zweibeinfahrwerk und Spornrad in Gemischtbauweise
Triebwerk Sauer S 2100-1-AS1
Zylinder 4
Startleistung 59 kW/ 80 PS
Dauerleistung 54 kW/ 73 PS
Hubraum 2136 cm3
Propeller Feste Zweiblatt-Holzluftschraube
Flügelspannweite 15,3 m
Länge 7,6 m
Leermasse (Ausrüstungsabhängig) ca. 450 kg
Maximale Zuladung inkl. Treibstoff

200 kg

Zulässige Gesamtmasse

650 kg

Treibstoffkapazität

55 l (40 kg)

Durchschnittlicher Verbrauch: 12 l/h
Reichweite ca. 4:40 h (630 km)
Dienstgipfelhöhe 5000 m über Meereshöhe (bei 0,5m/s Steigen)
Günstigster Reiseflug bei etwa 135 km/h
Höchstzulässige Geschwindigkeit bei ruhigem Wetter 190 km/h
Höchstzulässige Geschwindigkeit bei böigem Wetter 150 km/h

Überziehgeschwindigkeit bei laufendem/stehenden Triebwerk

70 km/h doppelsitzig, 65 km/h einsitzig
Steigfluggeschwindigkeit 90 km/h
Rollstrecke bis zum Abheben normal ca. 170 m
Geringstes Sinken 1,2 m/sek bei 80-95 km/h
Bestes Gleiten 1:22 bei 90 km/h

Risszeichnung sf25c

Das Cockpit

Auf der Linken Seite des Armaturenbrettes befinden sich wichtige Flugüberwachungsinstrumente wie Libelle, Variometer, Fahrtmesser, Höhenmesser und außerdem der Drehzahlmesser des Motors.

In der Mitte zu sehen sind Funkgerät, Transponder, Gashebel und andere Bedienelemente des Motors sowie ein GPS- Empfänger. Ein Kompass darf natürlich trotzdem nicht fehlen. Dieser ist darüber, direkt an der Innenseite der Haube angebracht.

Rechts sind die Triebwerksüberwachungsinstrumente angeordnet.

Unter dem Armaturenbrett sind jeweils doppelt vorhandenen die Steuerknüppel, Seitenruderpedale und Bremsklappen sichtbar. Motorsegler verfügen anders als gewöhnliche Motorflugzeuge, jedoch genau wie Segelflugzeuge, über Bremsklappen. Die Bremsklappenhebel sind durch die blaue Farbe gekennzeichnet. Mit diesen kann der Pilot den Anflugwinkel bei der Landung kontrollieren.

Das Cockpit der SF 25 C

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